Ein Ziel von 19.000 weniger deutschen Arbeitskräften bis Ende 2026 ist Teil des Restrukturierungsplans, den die Volkswagen AG umsetzt, laut Bemerkungen von CEO Oliver Blume an die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 18. Juni.
CEO Oliver Blume sagte den Aktionären, dass bereits mehr als 28.000 verbindliche Abreisevereinbarungen für 2030 getroffen wurden.

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Ein Ziel von 19.000 weniger deutschen Arbeitskräften bis Ende 2026 ist Teil des Restrukturierungsplans, den die Volkswagen AG umsetzt, laut Bemerkungen von CEO Oliver Blume an die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 18. Juni.
Die Kürzungen gelten für die Volkswagen AG, einschließlich ihrer Werke in Sachsen und Osnabrück. Konzernweit haben mehr als 28.000 Beschäftigte durch 2030 Aufhebungsverträge unterzeichnet — ein Meilenstein im Rahmen des breiteren Ziels der Gruppe, bis dahin etwa 50.000 Stellen in ihren deutschen Einrichtungen abzubauen.
Der Autobauer sagte, er habe die Werkskosten an den deutschen Standorten von Volkswagen bis 2025 um mehr als 20 Prozent gesenkt. Durch Tarifverträge und Personalabbau habe das Unternehmen bisher nachhaltige Kosteneinsparungen von rund 1 Milliarde Euro konzernweit erreicht und arbeite auf jährliche Nettoeinsparungen von 6 Milliarden Euro bis 2030 hin.
Blume sagte, die Stellenstreichungen seien durch die Notwendigkeit getrieben, die Produktionskapazität an die aktuelle Nachfrage anzupassen. Volkswagen hatte ein globales Produktionsnetzwerk basierend auf einer jährlichen Kapazität von 12 Millionen Fahrzeugen aufgebaut, eine Zahl, die vor der COVID-Pandemie auf optimistischeren Annahmen festgelegt wurde. Das Unternehmen hält nun etwa 9 Millionen Fahrzeuge — seinen Durchschnitt der letzten fünf Jahre — für ein realistisches Ziel und sagte, es habe bereits etwa 2 Millionen Einheiten Kapazität aus seinem europäischen und chinesischen Produktionsnetzwerk in den letzten zwei Jahren entfernt.
Das Unternehmen erzielte 2025 ein operatives Ergebnis von etwa 8,9 Milliarden Euro, mit einer Marge von 2,8 Prozent, belastet durch nahezu 9 Milliarden Euro an einmaligen Sondereffekten und US-Zollkosten. Volkswagen lieferte in diesem Jahr weltweit rund 9 Millionen Fahrzeuge aus, mit einem Umsatz von rund 322 Milliarden Euro.
In die Zukunft blickend, sagte Blume, dass Volkswagen für 2026 eine operative Rendite aus dem Umsatz von 4 bis 5,5 Prozent und einen Nettomittelzufluss in der Automobilsparte von 3 bis 6 Milliarden Euro erwartet. Das langfristige Ziel des Unternehmens sei es, bis 2030 eine operative Rendite aus dem Umsatz von 8 bis 10 Prozent zu erreichen.
Zölle belasten das Geschäft weiterhin, sagte Blume, mit einem negativen Effekt von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr durch direkte und indirekte Auswirkungen, insbesondere auf Exporte aus Europa und Produkte aus Mexiko.
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