Die Aktien steigen, nachdem der Markt am Freitag eröffnet hat, da die Anleger gespannt auf die Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, warten.
Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, wird am Freitagmorgen eine Rede auf dem jährlichen Jackson Hole Economic Symposium in Wyoming halten.

MANDEL NGAN/AFP via Getty Images
Die Aktien steigen, nachdem der Markt am Freitag eröffnet hat, da die Anleger gespannt auf die Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, warten.
Am Freitag um 9:50 Uhr Eastern steht der Dow Jones Industrial Average 0,79 % höher, während der S&P 500 um 0,63 % gestiegen ist. Der Nasdaq $NDAQ ist um 0,54 % gestiegen.
Powell wird am Freitagmorgen auf dem jährlichen Jackson Hole Economic Symposium in Wyoming eine Rede halten, bei der er ein mit Spannung erwartetes Update zu den Zinssätzen geben könnte. Experten hoffen, dass er die Zinsen senken wird – aber das könnte unwahrscheinlich sein.
Die jährliche Jackson Hole-Veranstaltung versammelt die weltweit bekanntesten Geldpolitiker, um über Arbeitsmärkte, Inflation, Finanzen und mehr zu sprechen. Allerdings wurde das diesjährige Symposium größtenteils von Präsident Donald Trumps ständigen Angriffen auf Powell, weil er die Zinsen noch nicht gesenkt hat, überschattet. Er hat ihn als Powell als „großen Verlierer“ bezeichnet und einen „totalen Schlappschwanz“, weil er die Zinsen nicht senkt, und hat mehrfach die Idee geäußert, den Chef der Zentralbank zu entlassen.
Investoren und US-Politiker werden Powells Rede genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob – und wann – Zinssenkungen erfolgen könnten. Der Vorsitzende der Federal Reserve steht von allen Seiten unter Druck. Auf der einen Seite der jüngste Beschäftigungsbericht, der einen Einbruch bei den Einstellungen zeigte und die Rufe nach einer Senkung verstärkte. Auf der anderen Seite ein starker Anstieg der Großhandelspreise, der neue Befürchtungen über zollbedingte Inflation schürt.
Allerdings ist mit dem neuesten Fed-Protokoll zuletzt veröffentlichten Minuten zeigt, dass die Inflation ein größeres Problem ist als schwache Arbeitsplatzgewinne, Zinssenkungen könnten eher ein Traum als eine Realität sein.
Die meisten Beamten der Federal Reserve im Juli glaubten, dass das Risiko einer höheren Inflation die Bedenken über den Zustand des Arbeitsmarktes überwiege, laut den neuesten veröffentlichten Minuten der Zentralbank.
Die Inflation und die Gesundheit des US-Arbeitsmarktes kamen in den Diskussionen zur Sprache, wobei die Beamten feststellten, dass Preiserhöhungen ein größeres Risiko für die US-Wirtschaft darstellten als Arbeitsplatzverluste. „Eine Mehrheit der Teilnehmer betrachtete das Aufwärtsrisiko für die Inflation als das größere dieser beiden Risiken“, sagte ein Protokoll der zweitägigen Sitzung.
— Joseph Zeballos-Roig und Alex Daniel haben zu diesem Artikel beigetragen.
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