Amazon $AMZN AMZN profitiert von der steigenden Nachfrage nach sowohl Kern-Cloud-Workloads als auch generativen KI-Diensten, wobei der Auftragsbestand von Amazon Web Services („AWS“) im vierten Quartal 2025 im Jahresvergleich um 40 % auf 244 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, was eine dauerhafte mehrjährige Umsatzsichtbarkeit signalisiert.
Der Cloud-Computing-Arm von Amazon, AWS, hat sich als der klarste Nutznießer der Unternehmens-KI-Adoption herausgestellt. AWS verzeichnete im vierten Quartal 2025 Umsätze von 35,6 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 24 % im Jahresvergleich – das schnellste Wachstum des Segments in 13 Quartalen – was AWS auf eine annualisierte Run-Rate von etwa 142 Milliarden US-Dollar brachte.
Ein wesentlicher Pfeiler der KI-Strategie von Amazon ist der Vorstoß in proprietäre Siliziumchips. Die kundenspezifischen Chips des Unternehmens – Trainium und Graviton – überschritten eine kombinierte jährliche Umsatz-Run-Rate von mehr als 10 Milliarden US-Dollar und wuchsen im Jahresvergleich mit dreistelligen Prozentzahlen. Trainium2, mit 1,4 Millionen eingesetzten Chips, treibt die Mehrheit der Inferenz-Workloads auf Amazon Bedrock an, einem verwalteten KI-Dienst, der jetzt von über 100.000 Unternehmen genutzt wird. Trainium3 liefert bereits Produktions-Workloads, wobei fast das gesamte Angebot für 2026 zugesichert ist, während Trainium4 für 2027 geplant ist. Im März 2026 vertiefte AWS auch seine Beziehung zu OpenAI, indem es eine bestehende Vereinbarung um 100 Milliarden US-Dollar über acht Jahre ausweitete, wobei AWS als exklusiver Drittanbieter-Cloud-Distributionsanbieter für OpenAI Frontier fungiert.
Doch der Weg nach vorne birgt erhebliche finanzielle Risiken. Um diesen Ausbau der KI-Infrastruktur aufrechtzuerhalten, hat
