Ein hochrangiger Pentagon-Beamter sagte am Donnerstag, dass die KI-Modelle von Anthropic die militärische Lieferkette "verschmutzen" würden.
Er sagte bei CNBC, dass die Claude-Modelle des Startups "eine andere politische Präferenz" in ihrem Design eingebettet haben.
Die Behörde gab kürzlich bekannt, dass Anthropic als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde, ein Schritt, der laut Michael verhindern soll, dass Soldaten unwirksame Waffen oder Schutz erhalten. Die Bezeichnung markiert das erste Mal, dass ein amerikanisches Unternehmen ein solches Label erhält, das typischerweise für ausländische Gegner verwendet wird. Verteidigungsauftragnehmer müssen nun bestätigen, dass sie Claude nicht für Pentagon-bezogene Arbeiten verwenden.
Trotz der schwarzen Liste verwenden einige große Auftragnehmer die Technologie weiterhin. Palantir $PLTR Technologies-CEO Alex Karp sagte am Donnerstag bei CNBC dass sein Unternehmen Claude weiterhin verwendet. Karp bemerkte, dass, obwohl die Regierung beabsichtigt, das Startup auslaufen zu lassen, die Produkte von Palantir vorerst mit den Modellen integriert bleiben.
Das Pentagon verwendet derzeit Claude, um militärische Operationen im Iran zu unterstützen. Michael sagte, die Behörde könne die Technologie nicht "einfach herausreißen" und habe einen Übergangsplan entwickelt. Er verglich die Software eher mit tief eingebetteten Systemen als mit einfachen Desktop-Anwendungen.
Anthropic hat die Trump-Regierung verklagt, und beschreibt die Maßnahmen der Regierung als "beispiellos und rechtswidrig". Die juristische Einreichung des Unternehmens behauptet, die Bezeichnung verursache irreparablen Schaden und gefährde Verträge in Höhe von Hunderten Millionen Dollar. Anthropic wurde 2021 gegründet und verwendet eine "Verfassung", um das Verhalten und die ethischen Richtlinien seiner KI zu gestalten.
Präsident Donald Trump kritisierte das Unternehmen zuvor in sozialen Medien und nannte seine Mitarbeiter "linke Spinner". Ein internes Memo des Chief Information Officer des Pentagons deutete darauf hin, dass die Nutzung der Tools über den geplanten sechsmonatigen Auslaufzeitraum hinaus fortgesetzt werden könnte, wenn die Technologie als kritisch für die nationale Sicherheit angesehen wird und keine Alternativen existieren.
