KI kann laut einer neuen Studie des Massachusetts Institute of Technology fast 12% der US-Arbeitskräfte ersetzen.
Die Studie simulierte über 151 Millionen US-amerikanische Arbeiter, die mit KI-Tools interagierten, um das Automatisierungspotenzial zu messen.

A Dexmate robot demonstration at the Nvidia booth during the Nvidia GTC (GPU Technology Conference) in Washington, DC, US, on Wednesday, Oct. 29, 2025. (Kent Nishimura/Bloomberg via Getty Images)
KI kann laut einer neuen Studie des Massachusetts Institute of Technology fast 12% der US-Arbeitskräfte ersetzen.
Die Umfrage simulierte über 151 Millionen US-Arbeiter, die mit KI-Tools im ganzen Land interagieren, wobei ein sogenannter "Iceberg Index" als Maß für das Automatisierungspotential verwendet wurde. Sie wurde im August vom MIT und dem Oak Ridge National Laboratory vorgestellt und erfasst das Ausmaß, in dem KI berufliche Aufgaben ausführen kann. Die Studie untersuchte 32.000 Fähigkeiten in 923 Berufen in 3.000 Kreisen in den USA und ging über große Küstenstädte hinaus, um tiefer zu graben.
Die in der Studie gezeigte Automatisierung war stark auf Büroarbeitsplätze im Finanz-, Verwaltungs- und Dienstleistungssektor konzentriert und umfasste Löhne in Höhe von 1,2 Billionen Dollar.
Politiker debattieren heftig darüber, inwieweit die sogenannte KI-Revolution die US-Wirtschaft durch Arbeitsplatzverluste infolge von Automatisierung stören wird. Letzte Woche warnte der demokratische Senator Mark Warner aus Virginia, dass Arbeitssuchende, die frisch vom College kommen, mit neuen Hürden konfrontiert sind, da Unternehmen KI einsetzen, um Aufgaben zu erledigen, die in Einstiegspositionen üblich sind.
Er sagte in einem CNBC-Interview dass er glaubte, eine Arbeitslosenquote von 25 % unter Hochschulabsolventen sei möglich, wenn die politischen Entscheidungsträger nichts gegen KI unternehmen.
Andere Experten sagen jedoch, dass eine weit verbreitete Automatisierung in der US-Wirtschaft noch nicht Fuß gefasst hat. Eine Analyse vom Oktober aus dem Yale Budget Lab besagte, dass es seit der Einführung von ChatGPT vor drei Jahren keine "erkennbare Störung" gegeben hat.
"Historisch gesehen neigen weitreichende technologische Umwälzungen an Arbeitsplätzen eher dazu, sich über Jahrzehnte als über Monate oder Jahre hinweg zu vollziehen", sagte das Yale-Papier.
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