Verbraucher könnten bald eine Preiserhöhung für einige Grundnahrungsmittel und Getränke erleben, nachdem die drohende Handelsfrist von Präsident Donald Trump abgelaufen ist.
Die Preise für einige Grundnahrungsmittel werden voraussichtlich noch teurer, wenn Trumps Zollfrist am 1. August eintritt.

Deb Cohn-Orbach/UCG/Universal Images Group via Getty Images
Verbraucher könnten bald eine Preiserhöhung für einige Grundnahrungsmittel und Getränke erleben, nachdem die drohende Handelsfrist von Präsident Donald Trump abgelaufen ist.
Präsident Trump sagte, alle Zölle werden ab dem 1. August in Kraft treten, unabhängig davon, ob ein Land einen neuen Deal mit den USA abgeschlossen hat oder nicht.
Sobald diese Zölle in Kraft treten, werden laut einer Analyse der am Montag veröffentlichten Steuerstiftung Spirituosen, Backwaren, Kaffee, Fisch und Bier die fünf wichtigsten Nahrungsmitteleinfuhren sein, die von Preiserhöhungen betroffen sind.
Diese fünf Produkte machten 2024 etwa 21 % aller Lebensmitteleinfuhren aus und summierten sich auf 46,5 Milliarden US-Dollar.
Laut der Analyse machen Mexiko, Kanada, die EU, Brasilien und China 62 % aller Lebensmitteleinfuhren in die USA aus. Diese Länder werden alle unterschiedlichen Zollsätzen unterliegen, die die Kosten ihrer Lebensmittelexporte beeinflussen werden.
Allerdings werden durch das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada etwa 63 % der landwirtschaftlichen Exporte Mexikos und Kanadas von Zöllen der USA befreit. Waren wie Liköre und Spirituosen, Pflanzenöle, Rindfleisch, Backwaren und einige Gemüsesorten sind im Rahmen dieses Handelsabkommens von Trumps Zöllen ausgenommen.
In Anbetracht dieser Ausnahmen sagte die Analyse, dass die EU voraussichtlich Nahrungsmittelausfuhren im Wert von 31 Milliarden Dollar in die USA sehen wird, gefolgt von Mexiko mit 17,6 Milliarden Dollar und Kanada mit 15,6 Milliarden Dollar. Fast 75 % aller Lebensmittelimporte in die USA werden von Zöllen beeinflusst, so die Stiftung.
Die Erhöhungen der Zollpreise bringen die bereits hohen Lebensmittelrechnungen weiter in Gefahr, da die Inflation die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt. Neue Daten des US-Landwirtschaftsministeriums haben ergeben, dass die Lebensmittelpreise in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich noch teurer werden. Die Kosten für Eier, Zucker, Saft und andere alkoholfreie Getränke sowie Fleisch – einschließlich Rindfleisch, Geflügel und Schweinefleisch – haben sich in diesem Jahr bereits erhöht.
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