Die Untersuchung ergab, dass Live Nation von 2015 bis Mai 2025 künstlich niedrige Ticketpreise bewarb und obligatorische Gebühren erst beim Checkout offenbarte – nachdem die Verbraucher bereits Zeit damit verbracht hatten, Tickets auszuwählen. Das Unternehmen versäumte es auch, die Art und den Zweck der erhobenen Gebühren angemessen zu erklären, so das Büro des Generalstaatsanwalts. Drucktaktiken waren ebenfalls Teil der Beschwerde: Ein Countdown-Timer und Pop-up-Warnungen vermittelten den Verbrauchern den irreführenden Eindruck, dass die Sitzplätze kurz vor dem Ausverkauf stünden. Schwalb bemerkte, dass die Plattform den Satz "Tickets verkaufen sich schnell. Holen Sie sich jetzt Ihre, bevor sie weg sind" anzeigte, wann immer ein Benutzer sechzig Sekunden oder länger untätig blieb, selbst wenn die tatsächliche Nachfrage nach der Veranstaltung eine solche Warnung nicht rechtfertigte.