Die Ergebnisse von Mastercard $MA im zweiten Quartal sind eine gute Erinnerung daran, dass einer der größten Geschäftstransformationen der letzten 50 Jahre – der Wechsel von Bargeld zu digitalen Zahlungen – noch immer im Gange ist.
Mit einem Bruttoumsatzvolumen von 2,7 Billionen US-Dollar und zweistelligem Transaktionswachstum beweist der Zahlungsriese, dass die Abkehr von Bargeld noch lange nicht vorbei ist.

Cheng Xin / Getty Images
Die Ergebnisse von Mastercard $MA im zweiten Quartal sind eine gute Erinnerung daran, dass einer der größten Geschäftstransformationen der letzten 50 Jahre – der Wechsel von Bargeld zu digitalen Zahlungen – noch immer im Gange ist.
Das Karten-Netzwerk meldete einen Nettogewinn von 3,7 Milliarden Dollar, oder 4,07 Dollar pro Aktie, und übertraf damit knapp den 4,02-Dollar-Konsensschätzung. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 17% auf 8,1 Milliarden Dollar, angetrieben durch anhaltendes Wachstum bei Einkaufsvolumina und grenzüberschreitenden Transaktionen, eine der lukrativeren Geschäftssparten von Mastercard.
Das Bruttodollarvolumen stieg um 9% auf 2,7 Billionen Dollar, wobei die grenzüberschreitenden Volumina um 15% zulegten, da der Reiseverkehr trotz des volatilen makroökonomischen Umfelds florierte. Das Unternehmen verarbeitete beeindruckende 42,7 Milliarden Zahlungstransaktionen, ein Anstieg von 12% im Vergleich zum Vorjahr, was sowohl die zunehmende Verbraucheraktivität als auch die fortgesetzten Gewinne von Mastercard im Bereich der Debit-, Kredit- und Geschäftszahlungen widerspiegelt.
In den USA und Westeuropa, wo der Großteil des Handels bereits digital abläuft, erzielt Mastercard weiteres Wachstum, indem es mehr alltägliche Transaktionen erfasst - denken Sie an Fahrpreise im öffentlichen Verkehr, Käufe in Convenience-Stores und kontaktloses Bestellen in Restaurants. In den aufstrebenden Märkten ist das Potenzial viel größer: In vielen Ländern macht Bargeld immer noch die Hälfte der Verbraucherausgaben aus, und das Unternehmen erweitert Partnerschaften mit Banken, Fintechs und Regierungen, um die Akzeptanz von Karten und Wallets weiter zu beschleunigen.
Die Ergebnisse bieten auch einen Einblick in das Verbraucherverhalten und elektronische Zahlungen im Allgemeinen.
Weil Mastercard im Zentrum des globalen Handels steht (es misst seine Volumen in den Billionen), dienen die Ergebnisse als Echtzeit-Pulscheck des Verbraucherverhaltens, insbesondere unter den Wohlhabenden. Diese neuesten Zahlen deuten darauf hin, dass, während Inflation und politische Volatilität - einschließlich zollbedingter Preisdruck - weiterhin Bedenken verursachen, einkommensstarke Verbraucher weiterhin bereit sind auszugeben, insbesondere für Reisen. Dieses Muster spiegelt die jüngsten Ergebnisse großer Fluggesellschaften wider, die zeigen, dass Premium-Kategorien weiterhin wachsen, auch wenn die Ausgaben bei Verbrauchern am unteren Ende der Einkommensskala nachlassen oder zurückgehen.
Zudem mag es zwar nicht mehr wie eine neue, disruptive Geschichte klingen - weil die Infrastruktur jetzt überall vorhanden ist und Smartphones Kartenzahlungen fast unsichtbar gemacht haben - die Zahlen von Mastercard deuten darauf hin, dass der Mega-Trend noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vor sich hat. Die Revolution ist so massiv, dass wir irgendwie noch im frühen oder mittleren Teil des Spiels sind, nicht im letzten Inning.
Mastercards Kombination aus Marktanteilsgewinnen in reifen Märkten, der Einführung in Schwellenländern und margenstarken Dienstleistungen ist der Grund, warum das Unternehmen zusammen mit Visa $V eine der beständig profitabelsten Anlagen im S&P 500 bleibt.
Aktien um 1 % im vorbörslichen Handel gestiegen Dienstag, als Anleger den kleinen Gewinnanstieg und das anhaltende Volumenwachstum als Zeichen dafür nehmen, dass diese „alte“ Geschichte noch viel Leben hat.
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