Michael Burry hat neue Wetten gegen zwei der größten Namen der künstlichen Intelligenz bekannt gegeben.
Burry, der durch seine Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor dem Crash 2008 berühmt wurde, scheint eine weitere wichtige Vorhersage gemacht zu haben.

Astrid Stawiarz/Getty Images
Michael Burry hat neue Wetten gegen zwei der größten Namen der künstlichen Intelligenz bekannt gegeben.
Eine behördliche Einreichung zeigte, dass sein Hedgefonds, Scion Asset Management, Verkaufsoptionen auf Nvidia $NVDA und Palantir $PLTR Technologies gekauft hat. Diese sind Verträge, die an Wert gewinnen, wenn die Aktienkurse fallen.
Burry wurde berühmt für seine Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor dem Crash von 2008. Er wurde von Christian Bale in dem daraus resultierenden Film "The Big Short" gespielt, basierend auf dem Buch von Michael Lewis.
Die Debatte hat sich in den letzten Wochen verschärft, ob die KI-Rallye zu einer Blase geworden ist.
Scions Unterlagen zeigen, dass es etwa 187 Millionen Dollar gegen Nvidia und rund 912 Millionen Dollar gegen Palantir gewettet hat. Beide neuen Positionen wurden im dritten Quartal hinzugefügt.
Tage zuvor postete Burry eine Warnung an Privatanleger auf X $TWTR. Er schrieb: „Manchmal sehen wir Blasen. Manchmal kann man etwas dagegen tun. Manchmal ist der einzige gewinnende Zug, nicht zu spielen.“
Die Aktien beider Unternehmen sind in diesem Jahr in die Höhe geschossen, da die Begeisterung der Anleger für KI zu Rekordbewertungen geführt hat. Nvidia wurde das weltweit erste 5-Billionen-Dollar-Unternehmen früher in diesem Jahr, während Palantirs Aktien im Jahr 2025 um 174 % gestiegen sind, da die Nachfrage nach KI und Verteidigungstechnologie gestiegen ist.
Palantir hob seinen jährlichen Umsatzausblick am Montag an, aber seine Aktien fielen am Dienstag im vorbörslichen Handel um bis zu 8 %, da Analysten auf die hohe Bewertung der Aktie hinwiesen. Auch die Nvidia-Aktien rutschten um bis zu 2,6 % ab.
Burry hat bereits vor überhitzten Märkten gewarnt und zuvor Short-Positionen gegen Nvidia gehalten. Anfang dieses Jahres liquidierte Scion den größten Teil seines Portfolios und kaufte Put-Optionen auf mehrere an US-Börsen notierte chinesische Technologieunternehmen, wie aus den Unterlagen hervorgeht.
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