Höflich zu Ihrem KI-Assistenten zu sein, könnte Millionen von Dollar kosten.
Nett zu deinem AI-Chatbot zu sein erfordert Rechenleistung, die Strom- und Wasserkosten erhöht.

Höflich zu Ihrem KI-Assistenten zu sein, könnte Millionen von Dollar kosten.
OpenAI-CEO Sam Altman enthüllte, dass gute Manieren gegenüber einem ChatGPT-Modell – wie „bitte“ und „danke“ zu sagen – sich auf Millionen von Dollar an Betriebskosten summieren.
Altman antwortete einem Nutzer auf X $TWTR (ehemals Twitter), der fragte, wie viel das Unternehmen an Stromkosten verloren hat, weil Leute höflich zu ihren Modellen sind.
„Zehn Millionen Dollar gut ausgegeben – man weiß nie“, schrieb der CEO.
Es klingt, als hätte jemand gesehen, was das Betriebssystem HAL in „2001: Odyssee im Weltraum“ getan hat und wird sicherheitshalber nett zu seinem KI-Assistenten sein. Experten haben auch festgestellt, dass Höflichkeit gegenüber einem Chatbot die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die KI ebenfalls höflich antwortet.
Judging from Altmans frechem Ton ist diese Zahl von „Zehn Millionen“ wahrscheinlich keine genaue Zahl. Aber jede Nachricht an ChatGPT, egal wie trivial oder albern, erfordert, dass die KI eine vollständige Antwort in Echtzeit initiiert, was leistungsstarke Computersysteme erfordert und die Rechenlast erhöht – und dadurch massive Mengen an Strom verbraucht.
Daten der Washington Post legen nahe, dass, wenn einer von zehn arbeitenden Amerikanern einmal pro Woche ein Jahr lang GPT-4 nutzt (was 52 Anfragen von 17 Millionen Menschen bedeutet), der benötigte Strom dem Stromverbrauch aller Haushalte in Washington, D.C. – für 20 Tage – entsprechen würde.
Rene Hass, CEO des Halbleiterunternehmens ARM Holdings (ARM), warnte kürzlich, dass KI bis 2030 ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs Amerikas ausmachen könnte. Derzeit liegt dieser Wert bei 4%.
Höfliche Antworten erhöhen auch die Wasserrechnung von OpenAI. KI nutzt Wasser, um die Server zu kühlen, die die Daten generieren. Eine Studie der University of California, Riverside, besagt, dass die Verwendung von GPT-4 zum Erzeugen von 100 Wörtern bis zu drei Wasserflaschen verbraucht — und selbst eine dreifache Antwort wie „Gern geschehen“ verbraucht etwa 1,5 Unzen Wasser.
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