Primoris Services Corporation PRIM setzt zunehmend auf die Erzeugung von Erdgas als strategisches Mittel, um langfristiges Wachstum zu fördern und seine starke Präsenz in den Bereichen Erneuerbare Energien und Versorgungsunternehmen zu ergänzen. Die Ergebnisse des Unternehmens für 2025 unterstreichen diesen Wandel, da die robuste Aktivität im Gasbetrieb im Segment Utilities maßgeblich zum Umsatzwachstum beiträgt.
Primoris erzielte 2025 eine solide Leistung, mit einem Umsatz, der im Jahresvergleich um 19 % auf 7,6 Milliarden US-Dollar stieg, und einem Anstieg des bereinigten EBITDA um 22 % auf 531,1 Millionen US-Dollar. Bemerkenswert ist, dass das Wachstum bei gasbezogenen Projekten zusammen mit der Stromlieferarbeit dazu beitrug, einige der Margendrucke im Bereich der Erneuerbaren Energien auszugleichen. Diese Diversifikation wird immer wichtiger, da bei Projekten im Bereich der Erneuerbaren Schwierigkeiten bei der Ausführung auftreten, einschließlich Kostenüberschreitungen aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse und ungünstiger Wetterbedingungen.
Der steigende Strombedarf, angetrieben durch die Modernisierung des Netzes und stromhungrige Rechenzentren, beschleunigt die Notwendigkeit für zuverlässige Grundlastenergie. Erdgas, mit seiner relativen Stabilität und Skalierbarkeit, entwickelt sich als wichtiger Brückenbrennstoff und positioniert PRIM, um zusätzliche Chancen zu nutzen. Darüber hinaus bietet der Auftragsbestand von 11,9 Milliarden US-Dollar, unterstützt durch eine wachsende Mischung aus Rahmenverträgen, eine verbesserte Umsatzsichtbarkeit, insbesondere in den Bereichen Gas und Versorgungsdienstleistungen. Die Prognose des Managements für 2026, mit einem bereinigten EBITDA zwischen 560 Millionen und 580 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 531,1 Millionen US-Dollar im Jahr 2025, spiegelt Vertrauen in den anhaltenden Schwung wider.
Investoren sollten jedoch die Margenschwankungen und Ausführungsrisiken in den einzelnen Segmenten im Auge behalten. Dennoch scheint der Vorstoß von Primoris in die Gaserzeugung ein strategischer Katalysator zu sein, der die Stabilität der Gewinne verbessern und die Wertschöpfung auf lange Sicht unterstützen könnte.
