Der Begriff "September-Effekt" tauchte in den 1980er und 1990er Jahren in den Finanzmedien auf, als Analysten das Muster bemerkten. Er wurde manchmal zusammen mit anderen Kalenderanomalien wie dem "Januar-Effekt" diskutiert, aber er zog mehr Aufmerksamkeit auf sich, weil die Underperformance so hartnäckig war (und leicht zu veranschaulichen). Die Erklärungen sind vielfältig: Investmentfondsmanager, die vor dem Jahresende neu ausbalancieren, Verlustverkäufe vor Q4 oder sogar eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, da Händler verkaufen, weil sie erwarten, dass andere dies tun.