Die Beamten der US-Notenbank werden bei ihrem nächsten Treffen in diesem Monat doch nicht völlig im Dunkeln tappen.
BLS-Mitarbeiter sammeln keine Daten für den Inflationsbericht des nächsten Monats, sodass weitere Verzögerungen möglich sind, selbst wenn die staatliche Finanzierung wiederhergestellt wird.

The US Department of Labor headquarters in Washington, DC, US, which houses the Bureau of Labor Statistics. (Al Drago/Bloomberg via Getty Images)
Die Beamten der US-Notenbank werden bei ihrem nächsten Treffen in diesem Monat doch nicht völlig im Dunkeln tappen.
Am Freitag teilte das Bureau of Labor Statistics mit dass es den Verbraucherpreisindex-Bericht für September am Freitag, den 24. Oktober um 8:30 Uhr ET veröffentlichen wird. Laut der Behörde wird sie die Daten aufgrund ihrer entscheidenden Rolle bei der Berechnung der Größe der Sozialversicherungsleistungen im nächsten Jahr, die bis zum 1. November fällig ist, veröffentlichen.
„Keine anderen Veröffentlichungen werden neu geplant oder produziert, bis der reguläre Regierungsbetrieb wieder aufgenommen wird“, sagte das BLS in einer Erklärung. „Diese Veröffentlichung ermöglicht es der Sozialversicherungsbehörde, gesetzliche Fristen einzuhalten, die notwendig sind, um die genaue und rechtzeitige Zahlung von Leistungen sicherzustellen.“
Während des größten Teils des Regierungsstillstands hat das BLS weitgehend geschlossen und mit einem festen Mitarbeiter gearbeitet: dem amtierenden BLS-Kommissar William Wiatrowski.
Das BLS hat jedoch einige beurlaubte Mitarbeiter in dieser Woche zurückgerufen, um nur die Inflationsdaten für September zusammenzustellen. Da die Mitarbeiter der Behörde keine Daten für den Inflationsbericht des nächsten Monats sammeln, sind möglicherweise weitere Verzögerungen am Horizont, selbst nachdem die Bundesfinanzierung wiederhergestellt wurde.
Das nächste Treffen der Fed ist für den 28. und 29. Oktober geplant, was bedeutet, dass der Inflationsbericht rechtzeitig für die Beamten der Zentralbank vorliegen wird. Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller berichtete Bloomberg am Freitag, dass die öffentliche Verfügbarkeit der Inflationsdaten "sehr helfen" würde, insbesondere da die Fed einen schwächeren Arbeitsmarkt mit dem Risiko einer zunehmenden Inflation in Einklang bringt.
Die Behörde veröffentlicht keine weiteren wichtigen Wirtschaftsberichte. Der andauernde Regierungsstillstand führte dazu, dass das BLS die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für September verschob, und es ist unklar, wann der Arbeitsmarktbericht des letzten Monats veröffentlicht werden könnte.
In der Zwischenzeit treten andere Indikatoren aus dem privaten Sektor in eine unterstützende Rolle und bieten Einblicke in einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt. Der Lohnabrechnungsdienstleister ADP und Revelio Labs erweisen sich als beliebte Alternativen, während das BLS praktisch geschlossen ist.
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