Die geplante Erweiterung der Elektrofahrzeugpalette von Toyota in den USA von derzeit zwei auf bis zu sieben Fahrzeuge erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach batteriebetriebenen Fahrzeugen nachgelassen hat. Die Markteinführung in den USA ist Teil eines umfassenderen Ziels, bis 2026 weltweit 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge zu verkaufen. Um dieses Ziel zu erreichen, baut Toyota in North Carolina ein Werk für Lithium-Ionen-Batterien, das voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen soll.
Im Februar gab Toyota bekannt, dass es 1,3 Milliarden Dollar ausgeben werde, um sein Werk in Kentucky für die Produktion von Elektrofahrzeugen auszurüsten. Im April folgte dann die Ankündigung, 1,4 Milliarden Dollar in das Werk in Indiana für ein zweites Elektrofahrzeug zu investieren.
Die japanische Zeitung Nikkei berichtete am Mittwoch über die Verzögerung bei der Produktion von Elektrofahrzeugen im Werk in Kentucky und fügte hinzu, dass Toyota auch Pläne zur Produktion eines SUV der Marke Lexus in Nordamerika bis 2030 aufgegeben habe.
Momentan verkauft Toyota die bZ4X und Lexus RZ450e, und beide sind irgendwie schlecht. Hoffentlich wird diese nächste Generation von Toyota-Elektrofahrzeugen viel besser sein als diese beiden. Ehrlich gesagt, das muss sie auch sein.