Die Umklassifizierung hat erhebliche finanzielle Folgen für die Cannabisindustrie. Eine langjährige Bestimmung des föderalen Steuerrechts, bekannt als Abschnitt 280E, verbietet es Unternehmen, die mit kontrollierten Substanzen der Kategorien I und II handeln, gewöhnliche Geschäftskosten abzuschreiben. Cannabisunternehmen, die in die Kategorie III wechseln, würden dieser Strafe entgehen. Archos, der Geschäftsführer von Verano, hatte zuvor den Investoren mitgeteilt, dass die Neuregelung allein seinem Unternehmen jährlich rund 80 Millionen Dollar an 280E-bedingten Steuerkosten ersparen würde, laut Reuters. Die Änderung könnte auch den Zugang zu Banken und institutionellen Finanzierungen erleichtern, die durch föderale Beschränkungen historisch für Cannabisproduzenten eingeschränkt wurden.