Das Alter der Raumsonde hat jedoch neue Herausforderungen mit sich gebracht, die vor allem mit der Stromversorgung und der Temperatur zusammenhängen. Im Zuge der Mission wurden auf beiden Raumsonden alle nicht unbedingt erforderlichen Bordsysteme, darunter auch einige Heizgeräte, abgeschaltet, um ihre allmählich abnehmende Stromversorgung, die durch zerfallendes Plutonium erzeugt wird, zu schonen.
Diese Maßnahmen haben zwar zu einer Leistungsreduzierung geführt, führten aber auch zu einer Abkühlung des Raumfahrzeugs. Dieser Effekt wurde noch durch den Ausfall anderer, nicht unbedingt notwendiger Systeme, die Wärme erzeugten, verstärkt. Infolgedessen wurden die Triebwerkszweige der Fluglagenantriebe kalt. Werden sie in diesem Zustand eingeschaltet, könnten sie beschädigt und damit unbrauchbar werden.
Die Ingenieure befürchteten zunächst, dass sie ein wissenschaftliches Instrument ausschalten auf Voyager 1 für die notwendige Leistung zum Einschalten einer Heizung für das Triebwerk. Die Befürchtung war, dass das Instrument sich nicht wieder einschalten lassen würde. Die Agentur beschloss sich, einfach eine Stunde lang eine Heizung einzuschalten, ohne ein entsprechendes Gerät auszuschalten, und es funktionierte! Die NASA erklärte, dass der Austausch des Triebwerkzweigs am 27. August erfolgreich war.