Der Deal zur Beendigung des Regierungsstillstands stieß am Montag auf ein Last-Minute-Problem: Hanf.
Der republikanische Senator Rand Paul erhob Einwände gegen eine Hanfbestimmung, die den Shutdown um mehrere Tage verlängern könnte.

Hemp grows at Murray State University's hemp field in Murray, Ky., in 2019. (Bill Clark/CQ-Roll Call, Inc via Getty Images)
Der Deal zur Beendigung des Regierungsstillstands stieß am Montag auf ein Last-Minute-Problem: Hanf.
Der Senat ist bekanntlich eine konsensorientierte Institution, in der Einstimmigkeit unter allen Senatoren die Gesetzgebung vom Diskurs zur endgültigen Verabschiedung beschleunigt. Da nun eine vorläufige Einigung erzielt wurde, zielen beide Parteien darauf ab, schnell Gesetze zur Wiedereröffnung der Regierung bis zum 31. Januar zu verabschieden.
Aber diese Bemühungen stießen auf Widerstand des GOP-Senators Rand Paul aus Kentucky. NBC News berichtete dass der Republikaner aus Kentucky eine sogenannte Hanf-Lücke bewahren will, die den Verkauf von synthetischen THC-Produkten landesweit erlaubt. Da eine Bestimmung im Senatspaket diese schließt, argumentiert er, dass dieser Schritt der Hanfindustrie des Staates einen Schlag versetzt.
"Nur um klarzustellen: Ich verzögere dieses Gesetz nicht," sagte Paul schrieb in den sozialen Medien. "Aber es gibt überflüssige Sprache in diesem Paket, die nichts mit der Wiedereröffnung der Regierung zu tun hat und die Hanfbauern und Kleinunternehmen in Kentucky schaden würde."
Ein Sprecher von Paul antwortete nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Derzeit ist es auf Bundesebene legal, aus Hanf gewonnene THC-Produkte zu verkaufen, solange sie 0,3 % Trockenmasse nicht überschreiten, erstmals 2018 eingeführt. Der Gesetzentwurf des Senats würde diese Produkte verbieten.
Trotz der unerwarteten Turbulenzen wird allgemein erwartet, dass das Abkommen schließlich den Senat, das Repräsentantenhaus passieren und Präsident Donald Trump zur Unterzeichnung später in dieser Woche erreichen wird. "Wir haben Unterstützung von genügend Demokraten, und wir werden unser Land wieder öffnen", sagte Trump am Montagnachmittag vor Reportern im Oval Office.
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